Mein, dein und unser Menschenrecht!

 

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Die Wandgestaltung mit den Menschenrechten ist als ein weiterführendes pädagogisches und künstlerisches Projekt zu verstehen. Das Projekt soll das Bewusstsein der Teilnehmer für die immer wichtiger werdenden Menschenrechte stärken.

Dabei werden den Teilnehmern nach und nach die Menschrechte als Text vorgestellt. Es kann in einer Runde darüber gesprochen werden, wie die einzelnen Artikel verstanden werden und wie sie zu deuten sein könnten. Es geht weniger darum, den Teilnehmern zu „erklären“ was der Artikel bedeuten „soll“. Der Austausch soll eher dazu anregen, sich persönlich und im eigenen Empfinden mit den Rechten, die jedem Menschen zustehen, auseinanderzusetzen. Die Methodik der Vermittlung ist dabei natürlich vom Alter der Teilnehmer abhängig.

Das Ziel ist die eigene und die gemeinschaftliche Reflexion über Aussage und Inhalt der Artikel, aber auch über das eigene Verständnis und die Bedeutung für einen selbst und die Gemeinschaft. Die Auseinandersetzung mit den Artikeln, es könnte sich jeder Teilnehmer z.B. einen Artikel auswählen, kann dann auf künstlerische Art und Weise umgesetzt werden. Es können z.B. Bilder aus dem eigenen Verständnis zu einem Artikel entstehen, die Artikel können als Block geschrieben werden (also ohne Lehr- und Satzzeichen). Die künstlerische Ausarbeitung bleibt den Teilnehmern und der künstlerischen Leitung frei.

Das Medium der Ausgestaltung kann dabei so angelegt werden, dass damit ein Raum gestaltet werden kann. Das kann natürlich auch ein öffentlicher Raum sein (siehe Bsp. in der Linkliste).  In vergangenen Projekten wurden beispielsweise Fliesen gewählt, die entweder direkt bemalt / beschrieben wurden oder anhand einer Vorlage (gemaltes Bild auf Papier) bedruckt wurden.

Durch den Prozess soll das eigene Bewusstsein auch für die Universalität der Menschenrechte gestärkt werden. Durch die Sichtbarmachung einer künstlerischen Umsetzung werden auch andere damit angesprochen, und man selbst immer wieder zur Reflexion angeregt.

Das Projekt wird durch das Kinderhilfswerk gefördert.

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